{"id":1522,"date":"2025-11-10T12:47:19","date_gmt":"2025-11-10T11:47:19","guid":{"rendered":"https:\/\/organizingarchitectures.org\/?post_type=person&#038;p=1522"},"modified":"2025-11-10T12:47:21","modified_gmt":"2025-11-10T11:47:21","slug":"setareh-noorani","status":"publish","type":"person","link":"https:\/\/organizingarchitectures.org\/de\/person\/setareh-noorani\/","title":{"rendered":"Setareh Noorani"},"content":{"rendered":"\n<p>Setareh Noorani ist Architektin, Forscherin und Kuratorin am Nieuwe Instituut Rotterdam. Ihre Arbeit konzentriert sich auf feministische, dekoloniale, nicht-institutionelle und mehr-als-menschliche Perspektiven darauf, wie wir St\u00e4dte bauen, erinnern und ver\u00e4ndern. Setareh Noorani pl\u00e4diert f\u00fcr alternative Zukunftsvisionen, die bislang unterrepr\u00e4sentierte Stimmen und Formen der Kollektivit\u00e4t in den Vordergrund r\u00fccken, und setzt ihre Forschungsergebnisse in Ausstellungen, Publikationen und \u00f6ffentlichen Programmen um.<br\/>Ihr architektonischer Ansatz basiert auf archivarischen und kuratorischen Methoden, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. In ihrer Praxis entwirft sie R\u00e4ume, die ausgel\u00f6schte oder umstrittene Geschichten sichtbar machen, und schl\u00e4gt Architekturen der Solidarit\u00e4t, des Erinnerns und der Gerechtigkeit vor. Ihre Projekte umfassen gebaute Interventionen, Raumforschung und Publikationen, die dominante Wertesysteme in Kunst und Design hinterfragen und dabei eine Bildsprache verwenden, die sich gegen den \u201eWhite Cube\u201c richtet. Sie arbeitete unter anderem f\u00fcr das Design Museum Den Bosch, das Wereldmuseum Leiden, Metro54, das Amsterdam Museum, Buro Stedelijk und das Stedelijk Museum Amsterdam.     <br\/><br\/>Derzeit leitet sie das Projekt \u201eNew Currents: Indian Ocean Futures\u201c und war zuvor Mitinitiatorin von \u201eHidden Histories\u201c (zusammen mit dem Creative Industries Fund NL), Kuratorin der Ausstellung \u201eDesigning the Netherlands\u201c und Initiatorin von \u201eFeminist Design Strategies\u201c. Au\u00dferdem leitete sie das langfristige Forschungsprojekt \u201eCollecting Otherwise\u201c und das transnationale Programm \u201eArus Balik \u2013 Shifting Currents\u201c. Sie hat Vortr\u00e4ge gehalten und Veranstaltungen moderiert, unter anderem am Barnard College of Architecture der Columbia University, an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Architektur der TU Delft, an der ETH Z\u00fcrich, im Jameel Arts Centre, beim Geoffrey Bawa Trust, im British Museum, bei What Design Can Do und an der Design Academy Eindhoven.<br\/>Setareh Noorani war Mitherausgeberin der Publikationen<em> Collecting Otherwise Manuals <\/em>(Nieuwe Instituut, 2025), <em>Remapping Collaborations Working Group<\/em> (Nieuwe Instituut, 2025) und <em>Women in Architecture<\/em> (nai010, 2023) und hat Beitr\u00e4ge in VOLUME, Footprint Journal, Radical Housing Journal und anderen Publikationen ver\u00f6ffentlicht. Im Jahr 2021 erhielt sie den Museum Talent Prize, der vom niederl\u00e4ndischen Kulturministerium und dem Mondriaan Fund verliehen wird. Sie hat einen Master of Science in Architektur (TU Delft, cum laude).    <br\/><br\/>In ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit untersucht Setareh Noorani \u00f6ffentlichen Widerstand und diasporische Traumata durch r\u00e4umliche Forschung, (Selbst-)Ver\u00f6ffentlichungen und die St\u00f6rung dominanter Archive. Sie entwickelt Gegenarchive, die kollektive Erinnerung und gelebte Erfahrungen sichtbar machen. Zu ihren j\u00fcngsten Residenzen geh\u00f6ren Voorheen De Gemeente (2022 \u2013 2024), Bi\u00ebnnale Gelderland (2022), DSGN-IN bei The Black Archives (2021-2022), SHELTER IN PLACE\/SHELTER IN SOLIDARITY (2021) im Hotel Maria Kapel, Hoorn (zusammen mit dem Grafikdesigner Matt Plezier, unterst\u00fctzt vom Creative Industries Fund Netherlands).  <\/p>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"featured_media":1521,"template":"","person_category":[46],"class_list":["post-1522","person","type-person","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","person_category-gaeste"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/organizingarchitectures.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/1522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/organizingarchitectures.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person"}],"about":[{"href":"https:\/\/organizingarchitectures.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/person"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/organizingarchitectures.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1521"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/organizingarchitectures.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1522"}],"wp:term":[{"taxonomy":"person_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/organizingarchitectures.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person_category?post=1522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}