Spaces of Appearance

Aesthetics and Politics After Analogy

Cover of "Spaces of Appearance. Aesthetics and Politics After Analogy".
Spaces of Appearance. Aesthetics and Politics After Analogy. transcript Verlag, 2025

Herausgegeben von Martin Renz and Julius Schwarzwälder

Immer dann, wenn Menschen gemeinsam handeln, und doch nie für das gesehen werden, was sie tun, treten Erscheinungsräume in vielen Gestalten auf: ein Autounfall in Wien, ein Diskussionsforum in Dresden, eine Schlange vor einer Bäckerei in Paris, ein Kunstfestival in Shiraz, ein ungebautes Haus in Istanbul, ein Gerichtsgebäude in Berlin, ein Foto aus Arkansas. Ausgehend von Hannah Arendts berühmtem Konzept untersuchen die in enger Zusammenarbeit verfassten Fallstudien in diesem Band, wie sich die Wahrnehmungsstandards einer bestimmten politischen Situation subtil verändern oder festigen können. Mit Hilfe einer Fülle von Bildern zeigt dieser Band, wie das Konzept für innovative Forschung genutzt werden kann – insbesondere in Fällen, in denen das Verständnis von Ästhetik und Politik über ihre Analogisierung hinausgehen muss.

Alle Mitwirkenden durchliefen ein intensives Jahr voller Workshops und Diskussionen.
Auch Dorothea Douglas, Doktorandin des Graduiertenkollegs „Organizing Architectures“, war beteiligt und ist mit ihrem Essay Proceeding Through Steps: The Political Aesthetics of Legal Subjectivity in the Amtsgericht Mitte, Berlin im Band vertreten.

Englisch
282 Seiten
transcript Verlag, Bielefeld
1. Auflage, 2025
DOI: https://doi.org/10.14361/9783839406847

Proceeding Through Steps. The Political Aesthetics of Legal Subjectivity in the Amtsgericht Mitte, Berlin, in: Spaces of Appearance. Aesthetics and Politics After Analogy, transcript Verlag, Bielefeld, 2025, S. 160 – 183
Essay von Dorothea Douglas