Michel Müller

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Michel Müller

Michel Müller ist Architekt und lebt und arbeitet in Darmstadt. 1994 wurde ihm das Architekturdiplom mit Auszeichnung an der Technischen Universität in Darmstadt verliehen. Seit 1994 arbeitet er als freier Architekt. Von 1996 bis 2001 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für industrialisiertes Bauen an der Architekturfakultät der Technischen Universität Darmstadt. Von 1998 bis 2001 leitete er dort das Institut und bearbeitete das ZIT Forschungsprojekt „Virtuelle Experimentierfelder für energieeffiziente Architektur“.
2004 wurde ihm der Doktortitel an der Technischen Universität Darmstadt für seine Arbeit zum Thema „Autopoietische Raumsysteme – Nachhaltige Planungsstrategien anpassungsfähiger Architektur“ verliehen.
2004 unterrichtete er als Gastprofessor am Institut für Szenografie der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Von 2005 bis 2010 war er Professor für integrierte Planungsmethodik an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.
Seit 2010 ist er Professor für künstlerisches und experimentelles Entwerfen an der Technischen Hochschule in Köln.
Seit 2011 arbeitet es als Gutachter internationaler Forschungsvorhaben der Länder Südostasiens für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Bonn. Seine Arbeit beinhaltet das Kraftwerk der Technischen Universität Darmstadt; zwei Bahnhöfe der Wuppertaler Schwebebahn; das Bockenheimer Depot Theater in Zusammenarbeit mit William Forsythe; das Cockpit für einen Airbus A340; die multifunktionale Halle 603QM der Technischen Universität in Darmstadt, Cybermohalla Hub, eine hybride Kulturinstitution in Delhi, Indien, das Art Sonje Center Project in Seoul, Fliegendes Künstlerzimmer, sowie die Übernachtungsstätte für Obdachlose O16 in Frankfurt am Main. Bei seinen aktuellen Projekten handelt es sich um das Studio Building “The Land“ in Chiang Mai in Zusammenarbeit mit Rirkrit Tiravanija, dem “House for Arguments and Stories“ auf der Shanghai Biennial und dem “e-flux building” in New York.

Seine Ausstellungsarchitekturen beinhalten “Making Things Public“ in Zusammenarbeit mit Bruno Latour am ZKM in Karlsruhe; “Frequenzen-HZ“ an der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main; ein Musikpavillon am Museum Serralves in Porto; die Installation “Turm mit Autobahn“ in Zusammenarbeit mit Thomas Bayrle für das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main; die Installation “Node House“ in Zusammenarbeit mit Raqs Media Collective. Seine Arbeiten wurden auf unterschiedlichen Ausstellungen gezeigt, unter anderen „Can Buildings Curate” (AA School in London und der Storefront Gallery in New York); „Horn Please” (Kunstmuseum Bern, Schweiz, 2007); “On Cities” (Arkitekturmuseum, Stockholm, 2007); „The Rest of Now,” Manifesta 7 (Bolzano, Italy, 2008); „Do We Dream Under the Same Sky“ (Art Basel, Switzerland, 2015); „Do We Dream Under the Same Sky“ (Chicago Architecture Biennial, 2015); „Do We Dream Under the Same Sky“ (ARoS Triennial Aarhus, Denmark, 2017); „Do We Dream Under the Same Sky“ (Seoul Biennale of Architecture and Urbanism, Seoul, 2017), „Do We Dream Under the Same Sky“ (Luma Foundation, Luma Days, Arles, France, 2018), Open Space des Crespo Hauses, Crespo Foundation, Frankfurt am Main 2022 bis 2025 und aktuell die beiden Architekturprojekte „Besinnen – Bewahren – Beleben“, Umbau und Revitalisierung des Ensembles der Synagoge und Rabbinerhauses in Schlüchtern zu einem neuen Kultur- und Veranstaltungsort, sowie der Umbau und die Revitalisierung des Rabbinerhauses in Gelnhausen zu einem Ort des Gedenkens.